Amalgam – Der stille Feind im Mund
Was wäre, wenn dir jemand sagen würde, dass ein hochgiftiges Schwermetall – eines, das bereits in kleinsten Mengen das Nervensystem schädigen kann – direkt in deinen Körper eingesetzt wird? Dass Ärzte es empfehlen, Krankenkassen es bezuschussen und Millionen Menschen es in sich tragen – ohne je wirklich darüber aufgeklärt worden zu sein?
Willkommen in der Realität von Amalgam.
Was ist Amalgam – und warum ist es immer noch in unseren Mündern?
Amalgam ist eine Metalllegierung, die zu etwa 50 % aus Quecksilber besteht – ergänzt durch Silber, Zinn, Kupfer und weitere Metalle. Es wird seit über 150 Jahren als Füllmaterial in der Zahnmedizin verwendet – weil es langlebig, einfach zu verarbeiten und billig ist. Es hält viel aus. Viel mehr, als der menschliche Körper verkraften sollte.
Denn das Problem liegt nicht nur im Material – sondern darin, wo es eingebracht wird: direkt in den Körper, wenige Zentimeter vom Gehirn entfernt, in einen Bereich mit hoher Durchblutung und sensibler Verbindung zu Organen, Nervensystem und Lymphe.
Was passiert mit Amalgam im Körper?
Amalgam dampft. Ständig. Mit jedem Kauen, jedem heißen Getränk, jedem Zähneknirschen. Es sondert mikroskopisch feine Quecksilberdämpfe ab, die über die Schleimhäute in den Organismus gelangen. Ein Teil wird über Nieren und Leber entgiftet – doch ein großer Teil lagert sich still und heimlich im Gewebe ab: im Gehirn, in den Nerven, in der Schilddrüse, im Darm.
Viele Symptome, die schulmedizinisch als „unspezifisch” oder „psychosomatisch” abgetan werden, können auf eine Quecksilberbelastung zurückzuführen sein:
- chronische Erschöpfung
- Konzentrationsstörungen
- Depressionen
- Angstzustände
- Gelenkschmerzen
- Schilddrüsenprobleme
- Hauterkrankungen
- Allergien
- Hormonelle Dysbalancen
Die Liste ist lang – und erschreckend.
Wie wird Amalgam eingesetzt – und warum ist das paradox?
Beim Einsetzen von Amalgamfüllungen wird oft kein Schutz verwendet. Kein Atemfilter. Kein Kofferdam. Kein Hinweis auf die Risiken. Doch beim Entfernen zeigt sich die wahre Brisanz: Zahnärzte tragen teilweise Schutzanzüge, Atemmasken, spezielle Absaugsysteme, und bauen eine Art „Zelt” um den Zahn. Warum?
Weil das Material hochgiftig ist – sobald es in Bewegung gerät.
Die Ironie: Das Material ist zu gefährlich für die Umwelt und muss als Sondermüll entsorgt werden – aber für unsere Körper soll es unbedenklich sein?
Wie sollte Amalgam richtig entfernt werden?
Wenn du Amalgamfüllungen im Mund hast, ist die Versuchung groß, sie sofort loszuwerden. Doch bitte nicht unüberlegt oder überstürzt.
Eine unsachgemäße Entfernung kann zu einer massiven Freisetzung von Quecksilberdampf führen – was weit mehr Schaden anrichtet als die Füllung selbst im Ruhezustand.
Die sichere Entfernung sollte beinhalten:
- Einen erfahrenen biologischen Zahnarzt
- Einsatz eines Kofferdamms (Gummituch zur Abschirmung)
- Spezielle Absaugtechnik mit Quecksilberfilter
- Sauerstoffzufuhr für den Patienten
- Schutzkleidung für Behandler und Patient
- Kurze Behandlungszeiten je Zahn
Und wie entgifte ich richtig?
Nach – oder besser bereits vor – der Entfernung ist eine gezielte Schwermetallausleitung unerlässlich.
Wichtig: Nicht jedes Entgiftungsmittel wirkt gleich.
Viele greifen zu Zeolith, Chlorella oder anderen natürlichen Mitteln – doch diese lösen zwar Schwermetalle, können sie aber nicht aktiv ausleiten. Das führt dazu, dass sich die freigesetzten Gifte neu im Körper verteilen – oft in Gehirn oder Nervengewebe. Ein gefährliches Spiel.
Nur ein Chelatbildner wie DMPS kann Schwermetalle binden und sicher über die Nieren aus dem Körper ausleiten. Am besten wird DMPS einige Stunden oder einen Tag vor dem Zahnarzttermin eingenommen, damit der Körper vorbereitet ist. Dabei solltest du dich unbedingt von einem erfahrenen Arzt oder Therapeuten begleiten lassen.
Wenn du Fragen zu diesem Thema hast – ich begleite dich gern.
Und nun?
Solltest du dein Amalgam entfernen lassen? Ja. Aber nur richtig, sicher und begleitet.
Tu es nicht panisch, tu es nicht allein, tu es nicht halbherzig.
Und erkenne: Dein Körper will heilen. Gib ihm die Chance dazu – mit Wissen, mit Mut und mit Menschen, die verstehen, was da wirklich passiert.